Blogparade: Ziele im Jahr 2009

Hallo liebe Leser,

das Jahr neigt sich dem Ende und bevor ich mit meiner neuen Serie „Werbung – On- & Offline“ starte, nehme ich noch an der Blog-Parade „Ziele für 2009″ teil.

Ich habe ein paar Gedanken zusammengefasst und möchte diese abschließend nun präsentieren.

 

Das Jahr 2008

Das Jahr 2008 war im Rückblick doch recht durchwachsen. Im Januar dieses Jahres begann für mich das 3. dritte Jahr der Selbständigkeit. Ein relativ fester Kundenstamm (eben wie es in dieser Branche möglich ist) war bereits vorhanden und so ging ich mit voller Optimismus ins neue Jahr.

Aufträge für mein Studio waren schon im Vorjahr gebucht und bis Mai konnte ich sogar noch einige Kunden gewinnen, von denen ich ab sofort regelmäßiger Aufträge zu erwarten hatte.

Weiterhin waren einige Veränderungen für 2008 geplant. So sollte der Zweig für Veranstaltungstechnik und Eventmanagement komplett auf eine eigene Abteilung ausgelagert werden, da sich Tonstudio und Eventservice in die Quere kamen und ich nicht mehr optimal arbeiten konnte. Außerdem plante ich schon seit Beginn an, ein Label zu gründen.

Beide Pläne schienen dann jedoch ab Ende Mai wie ausgelöscht.

An einem Samstagmorgen komme ich zur Firma und finde sämtliche Türen aufgebrochen wieder. Mir schwant schlimmes. Vorsichtig verschaffe ich mir Zutritt und benachrichtige die Polizei. Was ich vorfand ließ mich doch zuerst verzweifeln. Dann fasste ich jedoch Mut und rief meinen Versicherungsmakler an, denn schließlich hat man für so einen Fall eine Versicherung. Dieser versicherte mir auch eine schnelle Abwicklung, auch ein Gutachter kam schnell und machte jedoch seltsame Andeutungen von wegen, zu wenig Sicherheitsvorkehrungen etc.

Das ließ mich das erste Mal Stocken. So vergingen ca. 3 Monate bis ich ein drittel des Gesamtschadens ausbezahlt bekam, weiteres jedoch versagt wurde. Unterdessen investierte ich die schmale Versicherungssumme, um zumindest ein kleines Studio, wie es in der letzten Blog-Parade zu sehen war, wieder einzurichten und zu hoffen, dass meine Kunden wiederkommen werden, wenngleich ich auch nicht mehr so umfangreich arbeiten könnte.

In diesen drei Monaten hatte ich nun also viel Zeit, die ich in die Planung der Wiedereröffnung  steckte und meine Pläne vom Anfang des Jahres umzusetzen versuchte.

So meldete ich beim Patentamt den Labelnamen Brandenton an. Auch eine Website für das Label wurde erstellt, ebenfalls für den Eventservice. Dann wurden noch Flyer gedruckt, um Werbung zu machen, denn ich plante ab Ende August wieder tätig zu werden. Soweit die Theorie.

In diesen Zeitpunkt viel auch die Entstehung des Moneten – Blogs. Inspiriert durch viele, zum Teil verrückte, Geschäftsideen, um im Internet Geld zu verdienen, sammelte ich Material um diese Seiten zu füllen. Denn wie andere Blogs Geld verdienen, soll auch dieser Geld abwerfen, um eben mein neu gestecktes Ziel „Kultur in Brandenburg“ zu realisieren.

Da ich nun diesen kleinen Teil der Versicherungssumme re-investiert habe, ging meine Rechnung auf und die ersten Aufträge flatterten Anfang September ins Haus. Ich arbeitete viel, denn noch immer sind einige zehntausend Euro ausstehend und müssen kompensiert werden.

Aber wer denkt, damit hat sich’s getan, der irrt.

Im Oktober stellte sich raus, dass meine Versicherungsunterlagen gefälscht wurden deshalb keinen weiteren Anspruch habe auf Ersatzleistungen. Also ging es zum Anwalt, und das kann jetzt dauern. Wir schreiben jetzt Dezember und noch immer ist nichts in diese Richtung passiert, wir werden sehen, wie es weiter geht.

Dennoch hat sich mein Arbeitseinsatz von manchmal mehr als 70 Stunden die Woche ausgezahlt gemacht. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Anfangsquartal deutlich gesteigert werden und so bin ich gerade dabei, ein zweites Studio aufzubauen, einzurichten und in Betrieb zu nehmen. Denn wieder sind Aufträge für das nächste Jahr schon fest.

Das zeigt uns: immer dran bleiben, nicht aufgeben, auch wenn es noch so hart kommt. Ich sage immer, dass man nicht immer um die Steine, die einem im Weg liegen, herum gehen kann. Manchmal muss man sie eben selbst aus dem Weg tragen, um weiter seinen Weg gehen zu können.

 

Aussicht für das Jahr 2009

2009 soll nun doch erfolgreicher werden. Es wurden mehr Sicherungsvorkehrungen an beide Studios vorgenommen. Werbung ist geplant sowie zahlreiche soziale Projekte, um den Namen der Firma auch überregional bekannt zu machen. Nach nur knapp 7 Monaten Arbeit 2008 freue ich mich auf 12 Monate im Jahr 2009.

Außerdem ist ein Ausbau für ein drittes Studio in Planung, um im Raum Berlin/Brandenburg DER Ansprechpartner für Musik- und Tonproduktion zu sein.

Aber auch dieser Blog soll in 2009 wachsen. Schließlich soll im nächsten oder übernächsten Jahr von dem Blog mein kulturelles Engagement finanziert werden. Da wäre zum einen Jung-Künstlerbetreuung im gesamten Land als auch Kulturunterstützung für zahlreiche andere Projekte, die mit Musik, Film und Ton zu tun haben.

 

Meine Erkenntnis aus 2008

Nie aufgeben. In diesem Jahr habe ich gelernt, was es heißen kann alles zu verlieren. Aber wer Träume hat, der kämpft und diese Firma ist ein Lebenstraum.

 

In diesem Sinne, vielen Dank fürs Lesen.

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