Was tun?
Zunächst einmal ist Ruhe zu bewahren, wenn man die Ablehnung bekommt, keine schlechte Empfehlung. Leider bringen Telefonate oft gar nichts. Daher sollte der erste Schritt sein, einen Widerspruch zu verfassen und das so schnell wie möglich.
Dieser hilft, dass der Sachverhalt oft nochmal überdacht wird. Sollte dennoch eine erneute Ablehnung ins Haus flattern, können wir schon schwerere Geschütze auffahren....
Solltet ihr euch zweifelsohne im Recht befinden und das selbst auch glauben, besteht nun die Möglichkeit einen erneuten Widerspruch zu schreiben.
In diesem verweißt ihr auf eure Möglichkeit, zur Konsultation der Bundesanstalt für Finanzdiensleistungsaufsicht. (Bafin)
Nun, ein ziemlich langes Wort. Aber das hat es in sich, denn jede Institution, die mit Finanzdienstleistungen zu tun hat, ist dieser Behörde unterworfen, so Banken aber auch Versicherungen.
Meine Erfahrungen belegen, dass alleine die Drohung zur Einschaltung dieser Behörde wahre Wunder bewirken kann.
Man sollte wissen, dass diese Behörde ca. 3 Monate für die Bearbeitung benötigt. Im Notfall lohnt sich das jedoch, da aufwändige Gerichtsverfahren oft teurer sind und wesentlich länger dauern können.
Eine andere Alternative wäre noch, den Ombudsmann einzuschalten. Das ist ein unabhängier Schiedsrichter, an dessen Entscheidung sich Versicherungen bis zu einem Betrag von 5000 Euro halten müssen.
Fazit:
Es ist schön zu Wissen, dass man nicht ganz alleine dasteht, wenn man Probleme mit Versicherungen hat. Leider sagt einem diese Einzelheiten aber eigentlich niemand, sodass ich mit diesem Beitrag ein wenig denen helfen möchte, die ähnliche Probleme mit Versicherungen haben und sich im Recht sehen.
Oft bietet sich vor Abschluss auch ein Vergleich an oder aber man Recherchiert in Foren und Blogs über die jeweilige Versicherung.
Viel Erfolg!
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