infinuvo Saugroboter Test

Durch Trigami hatte ich die Gelegenheit, mal „Hightech“ vom Feinsten zu testen. Passend zur Rubrik Lebensqualität, dachte ich mir, was verbesserte Diese nicht mehr, als ein automatisch putzender Roboter. Nie mehr selbst putzen, nur noch ab und an den Roboter reinigen. Aber lesen Sie selbst.

Nach „Bestellung“ kam das Gerät auch innerhalb von 3 Tagen, eine normale Versandzeit. Leider war der Karton nur in etwas stärkerem Papier versand worden, so dass der Karton eine leichte Beschädigung während des Transportes erhielt. Außerdem kann man das Gerät so schlecht wieder, ohne weitere Beschädigungen zu riskieren, zurück senden. Ich hab es getan, da ich schließlich nicht verantwortlich dafür bin. Aber mal ein Hinweis an die Hersteller. 😉

Nach dem ich es ausgepackt habe, war ich doch erstaunt, wie klein das Gerät ist. Ich habe es zunächst an die mitgelieferte Ladestation gehangen und nach ca. 1,5 Stunden war das Gerät geladen. Ich habe mich nicht groß mit der Bedienungsanleitung beschäftigt, da ich ein eher Praktischer Typ bin. Es liegt jedenfalls eine bei, und wer sie braucht, findet auch Hilfe darin.

Das tolle ist, man hat an der Ladestation ein Knopf, an dem man dem Gerät sozusagen mitteilen kann, „Wenn geladen, dann fange an zu Saugen!“ Das funktioniert übrigens auch Prima zwischendurch. Wenn beim Saugen der Akku leer wird, fährt das Gerät zurück und lädt automatisch auf und macht sich danach wieder an die Arbeit.

Arbeitsweise

Der Roboter beginnt das saugen, in dem er gerade aus fährt, bis er auf ein Hindernis trifft. Dann schwenkt er nach rechts, bis kein Hindernis mehr existiert. So fährt er den ganzen Bereich ab und bildet eine Art Karte der zu saugenden Fläche im Speicher ab. Man sollte den Sauger dabei nicht beachten, denn die Rute, die zurückgelegt wird, ist nicht immer logisch.

Die Saugkraft ist sehr ansehnlich. So konnte die Testwohnung sehr gründlich gereinigt werden. Leider können Ecken nicht optimal gereinigt werden und so empfiehlt sich ein manuelles Nachsaugen, z.B. mit einem Handstaubsauger.

Das zweite Testgelände war mein Firmengebäude, mit langen Gängen und großen Räumen.

In diesen Räumen konnte der Saugroboter natürlich seine Stärken ausspielen. Leider ist er nicht damit zu Recht gekommen, dass viel gröberer Schmutz herumlag, der auch nicht aufgenommen werden konnte. Die Putzfrau, die ich in der Woche zu Hause gelassen habe, durfte dann doch ihren Dienst antreten.

Fazit

Der Saugroboter ist ohne Zweifel nützlich, aber nur, in nicht allzu voll gestellten Wohnungen sowie freien Räumen, in denen auch nicht zu viel Schmutz liegt. Zu beachten ist außerdem, dass Kabel oder Teppichfransen vorher entfernt werden, da diese von dem Gerät eingezogen werden und somit außer Betrieb gesetzt wird.

Von Vorteil ist außerdem, dass man hier vollständig auf Staubfangsäcke verzichtet und der Schmutz in einem auswaschbaren Plastikbehälter gesammelt wird.

An sonsten kann man beruhigt den Sauger anstellen und einkaufen gehen und bei Rückkehr ist die Wohnung sauber. Bei grobem Schmutz sollte man aber einen Waschsauger kaufen. Dieser kann porentief Teppiche und Untergründe reinigen.

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